Ich habe mich schon immer zur Fotografie hingezogen gefühlt, eine Leidenschaft,
die mich vor 15 Jahren dazu veranlasst hat, in diesem Bereich tätig zu werden.
Im Laufe der Jahre wurde mir klar, dass es mehr als nur ein Hobby ist:
Es ist meine Berufung.
Die Fotografie ist zu einem Ausdrucksmittel geworden, aber auch zu einer Möglichkeit, andere zu beeinflussen und zu inspirieren.
Die Gespräche mit meinen Modellen haben mir gezeigt, dass das Aussehen eine entscheidende Rolle bei der Selbstwahrnehmung spielt.
Die Welt von heute kann grausam sein:
Körperliche Vergleiche sind allgegenwärtig und werden durch die unrealistischen Standards in den Zeitschriften noch verstärkt.
Was mich am meisten berührt, sind die Bemerkungen, der Spott und die Provokationen, die manche Menschen wegen ihres Aussehens erleiden.
Für mich ist die Fotografie nicht nur eine Kunst, sondern auch eine Form der Therapie. Sie hilft, das Selbstvertrauen wiederherzustellen und den Körper so zu akzeptieren,
wie er ist. Mit meiner Arbeit möchte ich zeigen, dass jeder Mensch seine eigene Persönlichkeit und seinen natürlichen Charme hat und dass es keinen Grund gibt,
sich selbst zu entwerten.
Viele Menschen verlieren im Laufe der Zeit ihr Selbstvertrauen, oft aufgrund von schwierigen Ereignissen:
Diese Verletzungen hinterlassen Spuren und der Weg zum Wiederaufbau kann lang und steinig sein.
Aber es gibt einen Moment in diesem Prozess, der mich jedes Mal beeindruckt:
Wenn die Person ihr Foto sieht und erstaunt fragt: „Bin ich das wirklich?“.
Dieser Auslöser, dieser neue Blick auf sich selbst, ist ein Schlüsselschritt auf dem Weg zur Versöhnung mit dem eigenen Bild.
Selbst in ihrer Einfachheit offenbaren diese Porträts eine oft ungeahnte Schönheit.
Mit einer wohlwollenden Kommunikation und einer aufrichtigen Hervorhebung kann die Fotografie ein echter Hebel sein, um Menschen zu helfen, ihre Schwierigkeiten zu überwinden und ihr Selbstvertrauen wiederzufinden.